Paula Rae Gibson

Remember when we could touch

 

Marcel Gähler

Verletzlicher Augenblick

 

 

 

Paula Rae Gibson, geboren 1968 in London, war Anfang 20, als sie zu fotografieren begann. Ihre Arbeiten sind international in Ausstellungen zu sehen, sowie in Büchern und Zeitschriften veröffentlicht. 2019 gewann sie den renommierten Julia Margaret Cameron Award/Women seen by Women.
Ich habe mich immer nach Intimität gesehnt und habe mich von den leidenschaftlichen, lebendigsten Menschen angezogen gefühlt. Ich möchte diese Emotionen in die Welt setzen und auf die verletzlichste, authentischste Weise miteinander in Beziehung bringen. Ich denke über dieses Projekt nach, das ich vor dem Lockdown begonnen habe, und betrachte die Bilder jetzt anders. Wo wären wir ohne einander? Ohne gegenseitige Berührung, gegenseitige Anerkennung dessen, wer wir wirklich sind.
Wie lange werden wir in Erinnerung leben?

Marcel Gähler, geboren 1969 in Zürich, lebt und arbeitet in Winterthur. Sein Werk wurde bisher in zahlreichen Ausstellungen in Europa, China und den USA und in einer Reihe viel beachteter Publikationen gezeigt. Es ist in namhaften öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.
Gählers Bleistiftzeichungen oszillieren zwischen meisterhaftem Realismus und Auflösung in der Unschärfe, im Spiel von Licht und Schatten, in der Bewegung. Mit feinen Strichen verwandelt
der Künstler Momentaufnahmen seiner Familie in Erinnerungsbilder von entrückter Intensität. In ihnen kommen der Zauber und die Kostbarkeit des flüchtigen Augenblicks ebenso zum Ausdruck wie das Wissen um seine Vergänglichkeit und die Sehnsucht danach, ihn festzuhalten.

Vernissage
Einladung zur Vernissage von Paula Rae Gibson und Marcel Gähler
Donnerstag, 22. Oktober 2020 ab 18 Uhr

Ausstellungsdauer
23. Oktober – 30. November 2020

Verlängert bis 12. Dezember
Donnerstag, 4. Februar 2021 Eröffnung mit neuen Werken von Ester Vonplon


Öffnungszeiten

Mittwoch bis Freitag 14 – 18 Uhr
Samstag 13 – 17 Uhr


 

MARCEL REUSCHMANN

Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Kunst

Als ausgebildeter wissenschaftlicher Zeichner fertigte Marcel Reuschmann (geb. 1941) zahlreiche Aquarelle und Zeichnungen an, die ausdrücklich dem Zweck der Dokumentation dienten und die wichtige Grundlagen für Studien und Forschungen bildeten. Was allerdings kaum jemand weiss, Reuschmann zeichnete auch in seiner Freizeit und er tut es noch. Losgelöst von naturalistischer Sachlichkeit bezeugen seine bisher unveröffentlichten Arbeiten einen künstlerischen Ansatz, der im Mittelpunkt der Betrachtung steht.

Herausgeberin: Susanne Werth

Texte: Ute Christiane Hoefert

Edition Stephan Witschi, Zürich 2019

 

ISBN 978-3-906191-09-6


Preis : CHF 58.00

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