Newsletter 3

Wir werden uns der Zeit bewusst, wenn sich unseren Absichten ein Hindernis entgegenstellt oder wenn wir uns den Weg zum Erfolg vor Augen halten. Zeit ist die Spanne zwischen dem, was ist, und dem, was sein könnte, sein sollte oder sein wird. Zeit ist der Anfang des Weges zum Ende.
J. Krishnamurti


Eine besondere Zeit, eine besondere Situation

Liebe Freunde der Galerie, sehr geehrte Damen und Herren

Lassen wir es langsam angehen.

Voraussichtlich dürfen die Galerien in absehbarer Zeit mit gewissen Auflagen wieder öffnen.
Unser Zeitplan sieht vorerst ein reduziertes Programm vor:

Ab Mittwoch den 13. Mai ist die Galerie immer mittwochs von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
An allen anderen Tagen auf telefonische Anfrage (076 391 00 10).

Wir zeigen die Bilder aus der ungeplanten Ausstellung:

Eine besondere Zeit, eine besondere Situation

Diese Ausstellung entstand zusammen mit Barbara Liebster am Anfang der Krise.  Aus dem Zustand des Nichtwissens, wie es weitergeht, stellten wir eine spontane und sehr persönliche Ausstellung zusammen. Jedes Bild und jede Skulptur sind für uns von grosser Wichtigkeit.
Folgende Künstler*innen sind vertreten:

Jungjin Lee, Ester Vonplon, Marianna Roten, Thomas Ott, Marcel Reuschmann, Bjørn Sterri, Christoph Haerle, Martin Kollar, Hans Witschi und Peter Radelfinger.

Am Samstag, den 20. Juni ab 13 Uhr möchten wir jede Besucherin/ jeden Besucher mit einem Glas Wein begrüssen! Die Kunstkocherin“ Sandra Knecht hat sich spontan bereit erklärt, an diesem Anlass ihre berühmten Merguez zu grillieren - ein kleiner Vorgeschmack auf ihre kommende Ausstellung in der Galerie.

Wir freuen uns auf die Saisoneröffnung am Mittwoch den 27. August mit Sandra Knecht und ihrer Ausstellung „my land is your land“.

Wer die Künstlerin Sandra Knecht noch nicht kennt, besuche Ihre  Webseite.

Das Bild, das diesen Newsletter begleitet, ist von unserem Freund Martin Kollar. Es stammt aus der Serie Provisional Arrangement, und man kann es als Symbol für unsere heutige Situation lesen. Und man kann, wenn man will, auch durchaus positive Seiten darin sehen. Der Mensch weiss in fast allen Situationen zu improvisieren, um sich zu retten.
Ich werde in einem späteren Newsletter vertiefter und persönlicher auf Martin Kollar, sein Werk und dieses Bild eingehen.

In der Zwischenzeit grüsse ich alle herzlich

Stephan Witschi

 


MARCEL REUSCHMANN

Grenzgänger zwischen Wissenschaft und Kunst

Als ausgebildeter wissenschaftlicher Zeichner fertigte Marcel Reuschmann (geb. 1941) zahlreiche Aquarelle und Zeichnungen an, die ausdrücklich dem Zweck der Dokumentation dienten und die wichtige Grundlagen für Studien und Forschungen bildeten. Was allerdings kaum jemand weiss, Reuschmann zeichnete auch in seiner Freizeit und er tut es noch. Losgelöst von naturalistischer Sachlichkeit bezeugen seine bisher unveröffentlichten Arbeiten einen künstlerischen Ansatz, der im Mittelpunkt der Betrachtung steht.

Herausgeberin: Susanne Werth

Texte: Ute Christiane Hoefert

Edition Stephan Witschi, Zürich 2019

 

ISBN 978-3-906191-09-6


Preis : CHF 58.00

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